Bau Online 21 - Rückblick "Bauen für das Klima und den Klimawandel"

Bei der BAU 2021 handelt es sich um eine digitalen Plattform aus Deutschland für Architektur, Materialien und Systeme. Dieses Jahr fand sie als reines Online-Event vom 13. bis 15. Januar statt, mit Live-Präsentationen von Ausstellern, 1:1-Gesprächen mit Ausstellern und einem breit aufgestellten Konferenzprogramm. Die Themen waren vielfältig



Bauen für das Klima und den Klimawandel


Klimaschutz und Klimaanpassung sind zwei sich ergänzende Herangehensweisen der Klimastrategie. Bauliche Anlagen und gebaute Umwelt haben unterschiedlichen Einfluss und sind unterschiedlich betroffen, je nach Blickwinkel. Im Rahmen der Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel (DAS) werden im Teilbereich Bauwesen die aktuellen Klimafolgen wie #Hitze, #Starkregen, #Hochwasser, aber auch Sturm mit häufiger auftretenden Tornados mit deren Auswirkungen für das Bauwesen betrachtet. Viele Planungsfragen und -lösungen, die nun unter dem Begriff #KlimaangepasstesBauen zusammengefasst werden, wurden bislang einzeln und vor allem nicht unter dem Aspekt erhöhter Gefährdung betrachtet. Der Fokus Klimaschutz blickt darauf, wie der Gebäudesektor massgeblich zum Klimaschutz in Deutschland beitragen kann, denn derzeit sind Gebäude noch für bis zu 30 % der nationalen Treibhausgasemissionen verantwortlich. Städte und Regionen werden sich wandeln, um einen nahezu klimaneutralen Gebäudebestand bis 2050 zu erreichen. Nur so können die Folgen des Klimawandels reduziert und das Schwinden von Anpassungsmöglichkeiten vermieden werden.





Hier nun ein Mitschnitt aus der Präsentation zum Thema "Bauen zu Zeiten des Klimawandels - Experiment und Effizienz" vom 14. Januar 2021






  • Globale Naturgefahren und Handlungsfelder Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Joachim Schellnhuber, Potsdam Institute for Climate Impact Research (PIK) e. V.

  • Nationale Betrachtung – Wie fit ist Deutschland für den Klimawandel? Silke Jung, Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit

  • Planungspraxis Hochwasser und Starkregen – Wie schützt man ein Haus vor den Auswirkungen des Klimawandels? Prof. Dr. Heiko Sieker, Ingenieurgesellschaft Prof. Dr. Sieker mbH / TU Berlin

  • Planungspraxis Gebäudebegrünung, energieeffiziente Gebäudekühlung – Phasenwechsel: Verdunstung am und im Gebäude Marco Schmidt, BBSR Energieoptimiertes Bauen, TU Berlin

Unser Fazit lautet: Wir müssen langfristig Denken, da Neubauten die nächsten 50, 60, ja vielleicht sogar 100 Jahre stehen bleiben werden und die Klimaveränderung dann noch stärken Einfluss haben wird als bereits Heute. Die Städte müssen Grün gestaltet werden, um den Effekt der Hitzeinseln abzuschwächen. Dabei muss die das #Regenwassermanagement einbezogen werden, damit uns die Pflanzen nicht verdursten.


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